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Atomstreit mit den USA Nordkorea sauer auf «senilen» Trump

  • Der Ton zwischen den USA und Nordkorea wird wieder schärfer.
  • Mit bissigen Bemerkungen hat die nordkoreanische Vize-Aussenministerin Äusserungen von US-Präsident Donald Trump quittiert.
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Aus dem Archiv: Trump überschreitet Grenze zu Nordkorea
Aus Tagesschau vom 30.06.2019.
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Trump hatte zuletzt in Anspielung auf den Atomstreit mit Nordkorea von einer möglichen Anwendung militärischer Gewalt gesprochen und Machthaber Kim Jong-un abermals als «Raketenmann» bezeichnet. Fielen solche Ausdrücke erneut mit Absicht, «müsste dies wirklich als seniler Rückfall eines dementen Alten» gedeutet werden, wurde Vize-Aussenministerin Choe Son-hui von den Staatsmedien zitiert. Trumps Worte hätten «eine Hasswelle unserer Bürger gegen die USA» ausgelöst.

Choe warnte vor einer Rückkehr zum Krieg der Worte. Sollten Trumps Bemerkungen eine geplante Provokation gewesen sein und nicht bloss ein verbaler Ausrutscher, werde dies als gefährliche Herausforderung aufgefasst. Um dem zu begegnen, werde Nordkorea ebenfalls zu «harschen Worten gegen die USA» greifen.

Trump droht Kim

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Trump hatte Kim am Dienstag beim Nato-Gipfel in London aufgerufen, sein Versprechen der atomaren Abrüstung einzuhalten. Er habe jedoch eine gute Beziehung zu Kim, sagte er. «Wir werden sehen, was passiert.» Die USA hätten das mächtigste Militär. «Hoffentlich müssen wir das nicht einsetzen, aber wenn wir müssen, werden wir es einsetzen.»

Seit dem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim im Februar in Vietnam sind die Verhandlungen zwischen den beiden Ländern nicht mehr vorangekommen. Die Führung in Pjöngjang hatte einseitig eine Frist bis zum Jahresende gesetzt. Bis dahin solle Washington neue Vorschläge auf den Tisch legen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Stäbler  (Stab)
    Der Traum war aber von kurzer Dauer, da wir es hier mit zwei Politikern zu tun haben die sturer nicht sein könnten. Aber wie bei Trump üblich kommt er als Feind und geht als vermeintlicher Freund. Zurück in den USA zeigt dann Trump wieder sein wahres Gesicht.
    Er ist kein seriöser Politiker und sein Wort ist nichts wert. Ich hoffe einfach dass Trump zum Wohle der Amerikaner keine zweite Amtszeit mehr antreten kann, damit die Chance besteht die Welt wieder ins Gleichgewicht kommt.
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    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Kein Wort ist etwas wert, weder das von Kim noch das von Trump.
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  • Kommentar von Junior Cruz  (Fagg_U)
    Und ich dachte immer, gemäß Kommentatoren, dass der amerikanische Präsident, auch bekannt als "Stabiles Genie" für Deeskalation in Nord Korea gesorgt habe. OK, Kommentatoren schreiben wie ich vieles wenn der Tag lang ist ;-)
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    1. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Tja. Wenn man sieht, wie einige es zum Beispiel sogar fertig bringen, unterhalb eines Artikels zu einem Thema zu behaupten, die Medien würden über das Thema nicht berichten, wundert einen ja vieles nicht mehr, was hier so behauptet wird.
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  • Kommentar von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
    Sagte der beste US-Präsident aller Zeiten, dass das Nord-Korea "Problem" gelöst ist und sie jetzt beste Freunde sind? Da muss ihm Kim wohl wieder einmal einen schönen, grossen Brief schreiben, damit der alte Mann im weissen Haus dann Happy ist und wegschaut, was Kim so treibt.
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