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Suhr oder nicht Suhr, das ist beim Zukunftsraum Aarau die Frage
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 21.01.2020.
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Zukunftsraum Aarau Suhr bleibt Suhr, aber wie genau?

Was ist das Projekt Zukunftsraum Aarau? Das Fusionsprojekt Zukunftsraum Aarau sieht die Fusion der Stadt Aarau mit den Gemeinden Suhr, Densbüren, Oberentfelden und Unterentfelden vor. Das fusionierte Aarau hätte über 40'000 Einwohner und wäre laut den Fusionsplanern die zwölftgrösste Stadt der Schweiz. Zürich, Genf und Basel sind grössten Schweizer Städte, das fusionierte Aarau wäre dann in der Grössenordnung von Thun oder Biel zum Beispiel.

Wo steht Zukunftsraum Aarau? Ursprünglich war einmal die Rede von 10 Gemeinden, welche zu einer Stadt mit 70'000 Einwohnern fusionieren würden. Jetzt sind noch fünf Gemeinden mit dabei. Ob das Fusionsprojekt zustandekommt und wie gross die fusionierte Gemeinde wird, das wird sich in diesem Sommer entscheiden, wenn die fünf Gemeinden einen Grundsatzentscheid fällen.

Welcher Anlass fand in Suhr statt? Am Dienstagabend fand in der Bärenmatte in Suhr eine Informationsveranstaltung zum Zukunftsraum Aarau statt. Nachdem das Projekt präsentiert wurde, gab es eine moderierte Podiumsdiskussion und anschliessend konnten die Anwesenden Fragen stellen.

Die Bühne und das Publikum in der Bärenmatte in Suhr
Legende: Am Infoanlass in der Bärenmatte in Suhr fand eine moderierte Podiumsdiskussion statt. SRF

Gab es etwas Neues? Es war die erste Veranstaltung, nachdem die geplante Einteilung der Stadtverwaltung aufgezeigt und für die fusionierte Gemeinde ein Steuerfuss von 97 Prozent errechnet wurde – also 11 Prozentpunkte tiefer als der heutige Steuersatz von Suhr. Doch das schien viele der Anwesenden kaum zu beeindrucken; bei einer nicht repräsentativen Umfrage war die Mehrheit fusionskritisch.

Wie geht es weiter? Bis Suhr mit Aarau und weiteren Nachbargemeinden fusionieren könnte, dauert es noch ein bisschen. Im Sommer stimmen die Gemeinden (Gemeindeversammlung, Einwohnerrat) über eine Fusion ab. 2021 kämen die konkreten Fusionsverträge vors Volk. Danach gäbe es eine Übergangsphase bis die neue Stadt am 1. Januar 2026 startet.

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Wo ich mir konkret Sorgen mache: 1. Infrastruktur in den Aussengemeinden wird vernachlässigt. 2. Urbaner Wahlbedarf wird gegen die Interessen der Aussengemeinden realisiert 3. Die Bauentwicklung wird an den schönen Lagen der Aussengemeinden wegen der verlockenden zusätzlichen Steuereinnahmen angekurbelt. 4. Die Verdichtung wird ohne Rücksicht auf die Ortsbevölkerung durchgepaukt.
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