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«Wir wollen uns im Abstimmungskampf nicht mit dem Tram herumschlagen»
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 17.01.2020.
abspielen. Laufzeit 02:19 Minuten.
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Sieg für Hardturm-Gegner Das Zürcher Stadion-Tram geht ins Depot

Die Bombe platzen, liess der Grüne Gemeinderat Markus Knauss auf Twitter:

So verkündet Markus Knauss das Aus fürs Werbe-Tram

Obwohl das Tram tatsächlich weicht, hat sich Markus Knauss in einem wichtigen Punkt geirrt: Nicht der Stadtrat verfügte das Ende fürs Werbe-Tram, sondern die Investoren selbst. Dies bestätigt der Sprecher des Projekts, Hans Klaus, gegenüber dem «Regionaljournal». «Es war eine Entscheidung des Projekt-Teams, denn wir möchten uns im Abstimmungskampf nicht um dieses Thema kümmern müssen», begründet er den Rückzug.

Voraussichtlich im Mai stimmt die Zürcher Bevölkerung ein viertes Mal über ein Fussball-Stadion auf dem Hardturm ab. Die IG Freiräume sammelte genügend Unterschriften für ein Referendum. Dieses richtet sich gegen den Gestaltungsplan. Die Gegner sagen, das Stadionprojekt entspreche nicht mehr den Klimazielen.

Froh um die Einsicht

Er sei froh, dass die Bauherrschaft eingesehen habe, dass das Tram als politische Werbung angesehen werden könnte, sagt Gemeinderat Markus Knauss zum Rückzug des Stadion-Trams. Ihm und anderen Stadion-Gegnern war das Tram von Anfang an ein Dorn im Auge.

Das Tram war seit Ende September 2019 auf verschiedenen Linien der VBZ in der Stadt Zürich unterwegs und stellte als «rollendes Visitor-Center» das Stadionprojekt vor. Die Kritiker des «Ensemble»-Trams beriefen sich auf einen Vorschrift, wonach die VBZ mit ihren Trams keine politische Propaganda machen dürfen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Singer  (P.S.)
    Ich verstehe die Grünen hier leider wirklich nicht. Was ist an diesem trostlosen Asphaltplatz schützenswert und was ist an einem Fussballstadion umweltschädlich? Und die vielen Wohnungen sind doch ökologisch sinnvoll, weil dadurch Zersiedelung und CO2-Ausstoss verhindert wird.
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  • Kommentar von Andreas Diethelm  (Okapi)
    Nichts zu danken! Immerhin konnten die Investorinnen und Planerinnen unter gütiger Mithilfe des Stadtrats, mit einem zweckentfremdeten Tram, gegen vier Monate illegal für ihr illegales Vorhaben werben, am Hardturm zwei 137 Meter hohe Wohntürme als Geldmaschinen aufzustellen, wo maximal 80 Meter erlaubt wären. Bei vielen Leuten setzt der Verstand aus und geht das Rechtsempfinden verloren, sobald Profifussball ins Spiel kommt, im "Hexenkessel" oder am Bildschirm, zwischen den Werbeblocks.
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    1. Antwort von Peter Singer  (P.S.)
      Wegen der Höhe der Türme musste ja abgestimmt werden. Es ist also legal.
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