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Mission B Schottergarten ade – hallo blühendes Staudenbeet

In nur drei Stunden wird ein Schotterbeet in eine grüne Oase verwandelt.

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Biodiversität anstatt Schottergarten
Aus Biodiversität vom 10.05.2019.
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«Vor zehn Jahren, als der Umschwung des Gartencenters geplant wurde, waren Schottergärten im Trend», erinnert sich Erwin Meier-Honegger, Geschäftsführer des Gartencenters Meier. Obwohl er schon damals nicht ganz verstand, was an den Schottergärten so toll sein soll, ist er auf den Zug aufgesprungen. «Schotterbeete waren damals im Trend, und man war sich der Relevanz fürs Ökosystem nicht wirklich bewusst.» Heute geht der Trend in eine andere Richtung. Ohne zu zögern hat er sich darum bereit erklärt, bei der Schottergarten-Aktion von JardinSuisse mitzumachen.

Es ist neun Uhr morgens, und die fünf Gärtner, die die Umgestaltung vollbringen sollen, sind startklar. In Freiwilligenarbeit wollen sie die ca. 30 Quadratmeter grosse Schotterfläche innert nur drei Stunden renaturieren und packen mit vereinten Kräften an. Bald ist vom Schottergarten nichts mehr zu sehen. Stattdessen wird die Böschung von jungen Staudenpflanzen geschmückt, die bald zu blühen beginnen werden. Das wird nicht nur die Besucher des Gartencenters, sondern auch die Insekten freuen.

JardinSuisse plant in der ganzen Schweiz noch weitere solche Aktionen. Der Unternehmerverband der Schweizer Gärtner kämpft gegen den Schottergarten-Trend an, wandelt leblose Schotter-Flächen in blühende Oasen um und setzt so ein Zeichen für mehr Biodiversität in den Gärten.

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