Miteinander reden in Zeiten der Isolation

Ob als Paar oder Familie: In der Corona-Krise hockt man in der Wohnung oder im Haus aufeinander. Homeoffice, Schule und Freizeit finden auf engstem Raum statt. Da sind Strategien für eine krisenfreie Kommunikation gefragt.

Ein paar sitzt, voneinander abgewandt, auf einem Sofa
Bildlegende: In der Isolation ist Achtsamkeit in der Kommunikatuion gefragt Colourbox

Die Situation kennen wir aus unseren Ferien: Man ist für zwei, drei Wochen 24 Stunden am Tag zusammen. Was in den Ferien erprobt ist, ist im Alltag Neuland und kann zum Problem werden. Deshalb gilt es, grosszügiger miteinander umzugehen, die Kinder nicht ständig erziehen zu wollen und beim miteinander reden darauf zu achten, dass man nicht einfach Botschaften los wird, sondern auch rückfragt und zuhört. Nimmt man sich täglich eine Auszeit voneinander und macht etwas für sich, hat man nicht nur eine temporäre, erholsame Distanz geschaffen, sondern weiss sich anschliessend auch etwas zu erzählen. 

Ob als Paar oder Familie, Kommunikation sollte grundsätzlich so verlaufen, dass es nicht zu Streit kommt; in einer Zeit, in der wir alle in einer mehr oder weniger grossen Teilisolation stecken, ist dies besonders wichtig. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir zusammen mit einem Experten auf die Situationen als Paar und als Familie, und wir fragen, was die Isolation für Singles bedeutet.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Regula Zehnder und Jürg Oehninger