Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Im Nachgang des Formel-E-Prix Berner Rennorganisator kann Rechnungen nicht begleichen

4 Monate nach dem Formel-E-Rennen in Bern befindet sich der Rennorganisator in finanzieller Schieflage.

Bilder der Strecke in Bern.
Legende: Da war die Welt noch in Ordnung Im Juni war Bern Gastgeber eines Formel-E-Rennens. Freshfocus

Die Swiss E-Prix Operations AG bestätigte am Mittwoch Berichte des Finanzportals Inside Paradeplatz und der Online-Ausgabe der Berner Zeitung. Darin ist zu lesen, dass das Unternehmen in Zahlungsverzug geraten sei. Gerüchte, wonach es um einen Millionenbetrag gehe, wurden allerdings zurückgewiesen.

«Es handelt sich um einen mittleren sechsstelligen Betrag, der aufgrund der aktuellen Liquiditätslage noch nicht vollständig beglichen werden kann», erklärte Sprecher Stephan Oehen auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA. Die Stadt Bern als Gläubigerin sei nicht betroffen. «Ihre Forderung ist mittels Bankgarantie abgesichert.»

Unvorhergesehene Kosten

Als Grund für die finanzielle Schieflage nennen die Formel-E-Organisatoren Kostenüberschreitungen, die sie selber nicht zu verantworten hätten. Zum einen machen sie geltend, dass bei Vandalenakten am Rande einer Velodemo Sachschaden von 400'000 Franken entstanden sei.

Zudem habe es Folgekosten gegeben. So habe man die Security-Dienste massiv aufstocken müssen, um weitere Schäden zu vermeiden.

Video
Aus dem Archiv: Buemi fährt in Bern aufs Podest
Aus sportaktuell vom 22.06.2019.
abspielen

13 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Nachtrag @Ueli Lang - Randale und Sachbeschädigung sind durch nichts zu rechtfertigen. Ausserdem gibt's einen Unterschied zwischen einer monatelang vorbereiteten, legalen Veranstaltung und Vandalismus, welcher dem Anliegen ansich die politische Legitimation entzieht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    In einem Rechtsstaat wären die Randalierer fest genommen, vor Gericht gestellt und zur Kasse gebeten worden. Problem gelöst.... ;-))
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Schon möglich, dass andernorts der eine oder andere Randalierer an die Kasse gekommen wäre. Allerdings funktioniert das Geschäftsmodell des Veranstalters ja auch nur dadurch, dass er seine Kosten externalisiert und die Umgebung bezahlen lässt! Die Unterbrechung des ÖV/IV, die Abschottung ganzer Quartiere und das staubildende Herangekarre der Absperrungen durften die in Bern lebenden und arbeitenden Bürger ertragen. Das wirtschaftliche Scheitern ist die Konsequenz davon, was auch richtig ist!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @Ueli Lang - die Bürger ertragen auch Frauenlauf, Frauenstreik, Klimademos, Parteienveranstaltungen, Staatsempfänge etc. Und diese wiederum, bezahlt tatsächlich der Steuerzahler. Entweder leben und leben lassen - oder konsequenterweise alles und jedes verbieten!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Lästermäuler aller Länder vereinigt Euch. Immer wieder nach dem Motto: "Weil ich Motorsport nicht mag, dürfens alle anderen auch nicht mögen". Typisch!!! Behauptungen die Steuerzahler würden zur Kasse gebeten sind Fake-News. Die Bank Julius Bär als Hauptsponsor bietet Defizit Garantie. Besser wär's zwar das Verursacherprinzip hoch zu halten und die Randalierer zur Kasse zu bitten - aber das dürfte aufgrund eines unfähigen Polizei- und Beamtenapparats kaum machbar sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Wenn wir beim Verursacher sind, müsste der Veranstalter ja auch die von ihm bewirkten Stauschäden vergüten, nicht wahr! Das dürfte dann um einiges teurer sein, als die paar heruntergerissenen Plakate!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @Ueli Lang - siehe oben. Ausserdem hätte Mann/Frau sich monatelang darauf vorbereiten können, so wie ich's am 14.6. tun musste. Nochmal: leben und leben lassen, oder konsequenterweise alles und jedes verbieten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen