Swiss-Ski beantragt Ausnahmebewilligung für Janka

Die Verantwortlichen von Swiss-Ski unternehmen auch abseits der Piste alles, um Carlo Janka die Option für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Pyeongchang offen zu halten.

Carlo Janka. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wird von Swiss-Ski unterstützt Carlo Janka. Keystone

Swiss-Ski hat bei Swiss Olympic, das über die Olympia-Teilnahme entscheidet, für Carlo Janka ein Gesuch für eine Ausnahmebewilligung gestellt. Der Skiverband stützt sich dabei auf die so genannte Medizinalklausel.

Diese kann bei Athleten angewandt werden, welche die Selektionskritierien aufgrund einer Verletzung nicht erfüllt haben, aber über das notwendige Potenzial verfügen.

Diskussionsbereitschaft bei Swiss Olympic

Swiss Olympic steht einer möglichen Selektion Jankas offen gegenüber. «In einem solchen Fall gibt es immer einen Weg. Selbstverständlich sind wir bereit, darüber zu diskutieren», sagte Swiss-Olympic-Präsident Jürg Stahl in Wengen.

Janka, der sich im Oktober das Kreuzband gerissen hatte, will nächste Woche nach Kitzbühel reisen. Auf der Streif wird er zumindest die Trainings für die Abfahrt bestreiten.

In Österreich und eine Woche darauf in Garmisch-Partenkirchen bieten sich dem 31-Jährigen theoretisch die letzten Möglichkeiten, sich für Olympia (ab 9. Februar) zu qualifizieren.

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Janka: «Wir lassen uns ein Türchen offen»

1:43 min, vom 11.1.2018

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 11.1.2018, 17:00 Uhr